Juli 2019

Vom Anbau

Mittlerweile ist die Kiste wieder gut gefüllt, sodass man gut durch die Woche kommt. Das Gemüse steht gut und verheißt viele gute Mahlzeiten, und darauf freuen wir uns schon.

Bis Ende Juli wird auch das Wintergemüse gepflanzt sein, und es ist zu hoffen, dass es bisweilen auch mal regnet und wir vom Hagel verschont bleiben.

Tierisches - gut gesehen

Raupe vom Schwalbenschwanz (Foto: HW)
Nachtkerzenschwärmer (Foto: TH)

Unser Picknick am 1.6.2019, oder „Einfach nur so auf dem Acker“

Na ja, diesen Zusatz werden zugegebenermaßen nur solche Menschen verstehen, die - wie mich - hin und wieder ein schlechtes Gewissen befällt. Zum Beispiel dann, wenn ich freitags „nur“ unsere Ernteanteile abholen will, und ich andere noch mit hochrotem Kopf arbeiten sehe.

Bei unserem Picknick, am Samstag, dem 1. Juni jedenfalls, konnte man einfach nur da sein und nix machen. Wenn man denn wollte, hätte man Kindern beim Spielen zusehen, neue Leute kennenlernen und leckere Sachen essen können und bei dieser Gelegenheit erfahren können, dass es Picknicks schon früher gab!

Und wenn schon … ich jedenfalls fühlte mich so angeregt chillend pudelwohl. Mal unter der Walnuss auf dem Boden, mal auf einer Bank sitzend, gut beschirmt.

Ach ja, ans Foto machen hat von uns 20 Menschen irgendwie keiner gedacht.

Das nächste Mal. Vielleicht? (AB)

Eine neue Rubrik

Wir haben eine Anregung von einer Leserin erhalten und diese gleich in die Tat umgesetzt:

Wer ist wer?

In den folgenden Rundbriefen werden jeweils drei Personen vorgestellt, die bei unserer SoLaWi eine Funktion haben. Wenn Ihr ein Anliegen oder eine Anregung habt, habt Ihr nun eine Vorstellung davon, wie die Person aussieht, die Ihr ansprechen könnt. Das wird sicher gerade für die neuen Mitglieder eine große Hilfe sein.

Kerstin
  • Gärtnerin auf dem Acker mit einer halben Stelle
  • Studium "Landwirtschaft und Umwelt" an der TH Bingen
  • Arbeitskreis Anbau
  • dabei seit 2017
Albert
  • Anbaugruppe
  • für den handwerklichen Bereich zuständig
  • Mitglied seit 2015
Karin
  • nicht mehr berufstätig
  • Vorstand
  • Bildungsgruppe
  • Schulprojekt
  • Newsletter
  • Mitglied seit Herbst 2015

Unsere SoLaWi auf dem Slow-Food-Markt in Deidesheim

Unser neues Mitglied Thomas Metzger leitet das Convivium Pfalz der internationalen Slow-Food-Bewegung, die sich für gute, saubere und faire Lebensmittel einsetzt; Slowfood Pfalz ist Mitglied unserer SoLaWi. Am Pfingstmontag hatten wir die Möglichkeit, uns bei einem Slow-Food-Markt im Weingut Reichsrat von Buhl in Deidesheim zu präsentieren. Thematisch passte unsere SoLaWi sehr gut zu den Anbietern überwiegend regionaler Spezialitäten. Mit dem Info-Stand haben wir uns Besucherinnen und Besuchern in Erinnerung gerufen, die die SoLaWi-Idee schon kannten und sich schon lange intensiver mit dem Thema beschäftigen wollten, und andere auf uns aufmerksam gemacht. Vielen Dank an Annette für den tollen Gemüsekorb, den Blumenstrauß und die Kräuter und an Jasmin, Kati, Jan und Günther für die Standbetreuung – nächstes Jahr ist die SoLaWi gern wieder mit dabei! (HW)

Sommerfest zum Sommeranfang

Bei perfektem Wetter fand am 23. Juni unser Sommerfest auf dem Acker statt. Etwa 60 Erwachsene und 15 Kinder erfreuten sich am reichhaltig bestückten Mitbringbuffett, die Kinder bastelten mit Sophie Bienen, schöpften Papier und spielten in der Sand-Matsch-Kiste. Neben der Ackerführung mit unserem Bauern Bernd war die Ringelblumen-Ernte mit Annette Schandelmaier ein echtes Highlight. Gemeinsam wurden danach um einen großen Tisch herum die Blütenblätter abgezupft. Später werden sie mit Öl angesetzt und im Herbst mit Bienenwachs zu Ackersalbe verarbeitet. In den leuchtenden und duftenden Bergen von hellgelben bis dunkel-orangefarbenen Blütenblättern konzentrierte sich der Sommer.

Unser Gärtner Matthias, der uns zum 1. August verlässt, wurde verabschiedet – für die Geschenke, die die Mitglieder vorher gesammelt hatten, brauchte er eine Schubkarre. Von der SoLaWi bekam er die Linde, die er sich immer für den Acker gewünscht hatte, und die er zusammen mit Bernd sofort einpflanzte. Spätestens um sich seinen eigenen Lindenblütentee zu pflücken, muss er uns also im nächsten Jahr besuchen. „300 Jahre kommt die Linde, 300 Jahre bleibt sie, und 300 Jahre geht sie“, sagte er damit hinterlassen er und die SoLaWi hoffentlich bleibende Spuren. (HW)