Mai 2019

Der Mai ist gekommen…

Pünktlich zu Ostern konnte der erste Salat geerntet werden, so dass er sicher nicht nur unser Ostermenü deutlich bereichert hat. Auch der Schnittlauch und die Winterzwiebeln haben bestimmt das eine oder andere Gericht verfeinert. Das Wetter war auch perfekt und das Redaktionsteam hofft, ihr hattet alle eine gute Zeit mit der Familie und/oder mit Freunden. (KH)

Neues vom Anbau

Da hat sich im April viel getan.

Die Frühkartoffeln sind im Boden, Karotten sind gesät, die Zwiebeln fertig gesteckt, Zuckerschoten sind gelegt, die Tomaten im großen Folientunnel sind gesetzt, ebenso neuer Salat im Freiland sowie Spitzkohl und dergleichen. Fenchel und Kohlrabi wachsen gut vor sich hin und Anfang Mai gibt es sicher wieder was zum Ernten und das ist auch gut so.

Aber nicht nur die gepflanzten Kulturen wachsen, sondern auch das Beikraut wächst mit. Da sind viele fleißige Hände gefragt: also ran ans Unkraut und an die Hacken; unter der fachkundigen Anleitung der Gärtner sollte das alles zu bewältigen sein.

Die Bewässerung auf der neuen Anbaufläche ist auch fertig gebaut, so dass der Sommer kommen kann, ohne dass die Pflanzen dursten müssen. Wir Ihr seht, gibt es immer viel zu tun. Ab dem 1. April 2019 hat auch Kerstin wieder ihre Arbeit aufgenommen und so hat Matthias eine tatkräftige Unterstützung, vor allem bei den Tätigkeiten, die man zu zweit deutlich besser bewältigen kann.

25. April 2019: Nachtrag zum gestrigen Gewitter mit Sturm, Regen und etwas Hagel

Ein Teil der Pflanzen sieht schon etwas mitgenommen aus…, aber ich denke sie sind so fit, dass die Mehrzahl davon es in den nächsten Wochen ausgleichen können. Hoffen wir mal das Beste und dass durch kein weiteres schweres Unwetter unser Gemüse und unser Salat Schaden nimmt. (KH)

Agrarpolitische Diskussion in Landau

Unter dem Titel „Wege in eine nachhaltige EU-Agrarpolitik“ lud der Landesverband Rheinland-Pfalz des BUND am 10. April zu einer Diskussionsveranstaltung auf den Unicampus Landau ein.

Für die Jahre ab 2021 steht eine Neuordnung der Agrarpolitik der EU auf der Tagesordnung. Christian Rehmer, BUND-Experte für Agrarpolitik, verdeutlichte einige kritische Punkte der aktuellen Agrarpolitik, die verändert werden müssten.

So profitieren von der aktuellen Förderpolitik vor allem Großbetriebe. Kleinbäuerliche Strukturen, die es in den EU-Mitgliedsstaaten vor allem noch in Rumänien und Polen gibt, werden immer mehr zurückgedrängt. In Rheinland-Pfalz nahm die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe zwischen 2010 und 2018 um 3.840 ab. Damit sank ihre Zahl in diesem Zeitraum um mehr als 15 %.

Christian Rehmer forderte, dass Gemeinwohlleistungen der Landwirtschaft insbesondere beim Naturschutz stärker honoriert werden müssten. Die Gefährdung der Artenvielfalt insbesondere bei den Wildbienen verdeutlicht, dass dies dringend notwendig ist. In der Diskussion, zu der Vertreterinnen und Vertreter der Parteien eingeladen waren, wurde auch darauf hingewiesen, dass mit den Sonderkulturen (Weinbau und Intensivgemüsebau), die es in Rheinland-Pfalz gibt, eine starke Grundwasserbelastung verbunden ist.

Beim Klimaschutz ist laut Rehmer ein Beitrag der Landwirtschaft unverzichtbar. In der EU trägt die Landwirtschaft mit einem Anteil von rund 10 % zur Treibhausgasbelastung bei. Die Diskussion zeigte einmal mehr, dass SoLaWi-Projekte wichtige Impulse für eine nachhaltige Agrarpolitik geben. (WD)

Fotorechte

Das Reaktionsteam möchte den Newsletter mit Bildern immer etwas auflockern. Wir bemühen uns zwar, relativ neutrale Bilder auszusuchen. Aber es kann trotzdem schon mal vorkommen, dass einzelne Personen auch erkennbar sind. Wenn jemand auf gar keinen Fall auf einem Bild gezeigt werden will, dann lasst es uns bitte wissen.

Nachricht bitte an haask@web.de oder sprecht mich, Karin Haas, oder Heinrich Gräber an. Wir können nicht bei jedem Bild nachfragen ob es recht ist oder nicht. (KH)

Termine

Picknick am Samstag, dem 11. Mai 2019 von 14.30 bis 18 Uhr auf dem Acker auf Initiative der AG „Menschen und Strukturen“ (Nahrhafte Mitbringsel sind erwünscht !)